SIBIU HOME  |   CONTACT  |   SERVICII  |   WEB DESIGN  |   WEB HOSTING  |   DIGITAL PHOTOGRAPHY  |   SEO (SEARCH ENGINE OPTIMIZATION)  |   INTERNET CONSULTING

Johannes Sachs von Harteneck

"Avem un oras frumos" zicea cineva odata. Hai sa le aratam tuturor ce se poate vedea la noi , pentru ca se poate...

Posts: 2048
Joined: 24.10.2006 14:53
PostPosted: 18.04.2013 14:05
1.

Deocamdata numai portretul. ideal sau nu, real sau nu, asta-l avem. Avea cel putin trei case. una o vinde,apoi o recumpara, tot mutandu-se? e vorba de Casa care fusese inainte de Casa Filek (Palatul Episcopal Evanghelic in Piata Mare, catre Lic. G. Lazar), ii apartinea, adusa ca zestre de sotia lui, nascuta Elisabeth Haupt, fiica lui Johannes Haupt.

Hermannstadt. Das Filek-Haus. Im 18 Jh. auf diesem Platz gew. das Johann Haupt-Haus dann dessen Tochter Elisabeth Haupt verh. Johann Sachs von Harteneck .Anfang 19 Jh.reißt Filek die alten Gebäuden und baut das neue Haus da


Se pare ca acest portret este luat de pe a doua Casa Lulay/Pempflinger, deci nu Vechea Primarie, ci, in Circulus Parvus/Kleiner Ring/Piata Mica, de la Union putin mai incolo, casa care a existat inainte de a se construi 1867 Gewerbevereinshaus, acum parca Muzeu (Binder?) (Casa Hermes).

Era numita pe la 1500 si ceva Das Kleine Steinerne Lulay-Haus/Casa -Mica-de-Piatra (a lui) Lulay, Casa Mica Lulay, spre deosebire de Casa Mare Lulay, rspective Casa Altemberger/Lulay/Pempfflinger, Primaria Veche/acum Muzeul de Istorie langa Liceul Bruckenthal (multi sibieni au intrebat prin forumuri si la comments de ziare locale unde se afla Muzeul de Istorie sau altii de Casa Altemberger sau chiar ce si unde se afla Primaria Veche/Das Alte Rathaus!)

Hermannstadt. Gewerbevereinstage.cca 1870.Gewerbevereinshaus 1867 gebaut



Neclara este acum situatia cu Casa de la Sala Fresca,deci acum Piata Mica 24? o parte din fresce sunt bazate pe schitele lui, dar, acum abia stiu, Blazonul de pe bolta sus, e altul, nu e al lui, desi anul 1694 acolo scris ne da de gandit, tot 1694 e datata Piatra Funerara a lui Johannes Haupt, socrul lui, in Biserica Evanghelica, unde stim ca schitele pentru aceasta au fost facute de el..

In campul tabloului am introdus obligatoriul Blazon al Familiei, doi cerbi (Cerbul: el a facut schita pentru panoul funerar imens de piatra din Biserica Evanghelica, monument funerar al lui Johannes HAUPT, socrul lui, tatal lui Elisabeth HAUPT sotia criminala a lui Harteneck, deci panoul tot cu CERB, dar mai exista MOTIVUL CERBULUI,tot ca tema principala: in asa-zisa Sala Fresca o fresca este axata fundamental pe CERB cu vanator..Cine o fi facut schitele AICI?).

In Blazon, inafara de cei doi cerbi apare si oarece pasare cu ramura de LAUR in cioc; este aici LAUREATILOR, Semnul LITERATILOR, deci absolventilor de Uni care s-au distins la oarece Concurs Public sau Dispute (Examen), de ARTE LIBERALE, fie Retorica, Poezie, fie altceva: IN LIMBA lATINA OBLIGATORIU..si au primit Cununa AURITA de LAURI...Era fantastic de talentat in Retorica si Poetica Latina si inafara de aceasta uluitor in DESEN.

Inafara de Blazon am mai introdus si SEMNATURA lui autentica:
J.Sachs ab Harteneck Nationis Teutonicae Comes...

J.Sachs ab Harteneck Nationis Teutonice Comes
Johann Sachs ab Harteneck. Nationis Teutonice Comes(2).jpg
Johann Sachs ab Harteneck. Nationis Teutonice Comes(2).jpg (12.16 KiB) Viewed 4428 times


2xKLICK

Siebmacher.Der Adel von Ungarn: Johann Sachs ab Harteneck.Komplette Info-Seite



Siebmacher.Der Adel von Ungarn: Johann Sachs ab Harteneck.Wappen


2xKLICK

Johannes Sachs von Harteneck. b-Variante


aici cum a sfarsit, decapitat 5 Decembris 1703, ora 3 dupa-masa, deci ora 15,(Die Vollstreckung des über S. ausgesprochenen Todesurtheils fand am 5. December 1703 statt.[...]Es war am 5. December gegen 3 Uhr Nachmittags, als das an Gedanken und Energie so reiche Haupt vom Rumpfe fiel.
din cauza pacatelor sotiei criminale Elisabeth Haupt, in Circulus Maior/Großer Ring/Piata Mare, sub Statuia lui ROLAND :
acum asa-la-repezeala..sa stiti macar despre ce este vorba:

2xKLICK
(transcrierea mea de text din cartouche colt-dreapta-sus difera partial de cea a lui Hermann Fabini din monografia Hermannstadt.Porträt einer Stadt in Siebenbürgen MonuMenta Hermannstadt AKSL 3-te Auf. 2003, S.37)

Eigentliche Abbildung der über den gewesten Königs-Richter zu Hermannstadt Hn Johann Sachs von Harteneck im Jahr 1703 den 5-ten Decembris Vorgegangenen Execution und Enthauptung aufm großen Platz daselbst


ar mai fi oarece inscriptii de descifrat..cea din cartouche colt-stanga-sus mi se pare dificila al naibii, nu-mi dau seama de litere decat partial.
Problema este ca avem numerotate diferite secvente si sus pe stanga ar trebui sa fie explicatiile..Noteaza cu 1 de exemplu laturile Pietei, deci limiteaza aria pietei . Cifrele merg de la 1 pana la 8, iar cifra este pusa la sfarsitul explicatiei.Incerc sa respect exact grafia, chiar daca nu este totdeauna corecta.

Prospect des großen Stadt-Platzes in hermannstadt N-° 1.

[...] ? 2.

Parade der V(H?)auß (?) Regimenter..... 3. (Hauß-Regimenter? plauzibil)




dar mai avem:

B.v.B.B. 1871. 32 (Baron von Bruckenthal'sche Bibliothek 1871. 32)
Geschenk des St.(adt) Finanz-Sekretärs von Ziegler. (Donatie din partea Secretarului Financiar Orasenesc von Ziegler)

______________________________________________


Biografie: in ADB..Allgemeine Deutsche Biographie

http://www.deutsche-biographie.de/sfz64594.html

Sachs von Harteneck

Leben | Autor | Literatur | Zitierweise

Leben

Sachs von Harteneck, Graf der sächsischen Nation in Siebenbürgen, war ein Staatsmann von eminent politischer Bedeutung auf dem Boden seiner deutschen Heimath und ein ebenso geistvoller als rastlos thätiger und entschlossener Führer des deutschen Volkes in Siebenbürgen. Seine Thätigkeit fällt in eine reichbewegte und kampferfüllte Zeit. Von Neuhäusel bis nach Belgrad war nach einer Reihe glänzender Kriegsthaten die Herrschaft der Osmanen unter den Hieben der österreichischen und deutschen Schwerter ohnmächtig zusammengebrochen. Von zweifacher Art ist die Rückwirkung dieser gewaltigen Ereignisse auf die Gestaltung der Dinge in Ungarn und Siebenbürgen gewesen. Die festere Begründung der Herrschaft des Hauses Habsburg in Ungarn war die nächste Folge. Auf dem Landtage von 1687 hoben die ungarischen Stände unter dem Eindrucke der glänzenden Kriegsthaten der kaiserlichen Heere das Wahlrecht auf und sprachen dem Hause Habsburg das an die Erstgeburtsfolge geknüpfte Erbrecht auf den ungarischen Thron zu; zugleich fiel der 31. Artikel der goldenen Bulle, in dem ein revolutionär-destructives Princip seinen Ausdruck gefunden hatte. Von gleich hoher Bedeutung und gleicher Nachhaltigkeit war die Rückwirkung der glänzenden Kriegsthaten auf die Stellung des von eigenen Fürsten regierten und unter türkischer Schutzhoheit stehenden siebenbürgischen Fürstenthums. Seit der Regierung Ferdinand's I. stand die Erwerbung Siebenbürgens auf dem Habsburgischen Programm. Nach dem Zusammenbruche der osmanischen Herrschaft in Ungarn mußte dem habsburgischen Hause die günstigste Stunde gekommen scheinen, der türkischen Schutzhoheit über Siebenbürgen ein Ende zu machen und mit erneuerter Siegeszuversicht dahin zu streben, diesen Theil des Habsburgischen Programms zur Wahrheit zu machen. Jetzt konnte man mit aller Energie daran gehen, die autonome Stellung des von Apafi I. regierten Fürstenthums wieder in eine provinziale umzuwandeln. Dieser Tendenz der österreichischen Regierung kamen alle Parteien des Landes selbst auf das eifrigste entgegen. Alles sehnte sich nach einer Wandlung der Dinge, die unerträglich geworden waren. Auch darin kamen alle Parteien, so verschieden auch sonst ihre Standpunkte und Ziele waren, überein, daß die Wandlung nur durch Vermittlung des habsburgischen Herrscherhauses vollzogen werden könne. Für diese Stimmungen legt die Staatsschrift beredtes Zeugniß ab, welche der siebenbürgische Kanzler, Nikolaus Bethlen, im J. 1688 dem Kaiser Leopold unter dem Titel: "Das sterbende Siebenbürgen" unterbreitet hat. In einschneidenden Zügen entwirft er da ein düsteres Bild von dem traurigen Zustande des Landes, von den Gefahren desselben, von der Anarchie der politischen, von der Zerrüttung der ökonomischen Verhältnisse. Aus dem Zusammenwirken dreier Thatsachen, einmal der Ueberzeugung der siebenbürgischen Stände von der Nothwendigkeit einer Wandlung der unhaltbaren Staatszustände, dann zweitens der traditionellen Tendenzen der Politik des Wiener Hofes und endlich des siegreichen Waffenganges der kaiserlichen Truppen erwuchsen jene drei berühmten Verträge (28. Juni 1686; 27. October 1687; 9. Mai 1688), durch welche die Schutzhoheit Oesterreichs in Siebenbürgen fest und fester begründet wurde, und in welchen die Vorläufer des Leopoldinischen Diploms erblickt werden müssen. Das Princip der militärischen Besetzung gelangte bei jedem neuen Vertrage zu einem neuen Siege.|Nach dem Tode des alten Apafi I. (15. April 1690) führte die Logik der Thatsachen zum Abschlusse eines neuen Vertrages. Am 4. December 1691 ist jener berühmte Grundvertrag, der unter dem Namen des Leopoldinischen Diploms bekannt ist, geschlossen worden; er bildete die neue Magna Charta für Siebenbürgen. —
Mit dem Anfange der neuen dynastischen Periode beginnt die politische Laufbahn des Staatsmannes, dessen Thätigkeit hier geschildert werden soll.
Johann Zabanius, dies ist des Sachs von Harteneck ursprünglicher Name, ward im J. 1664 zu Eperies in Ungarn geboren, wo sein Vater, Isak Zabanius, Conrector am Gymnasium war. Im zarten Knabenalter von sechs Jahren wurde er seiner Heimath entrissen, als sein Vater durch die Protestantenverfolgung im J. 1670 Lehrkanzel und Vaterland zu verlassen gezwungen wurde, theilte die wechselvollen Schicksale der Verbannung des Vaters und stand im 12. Lebensjahre, als der letztere den Ruf erhielt, den Lehrstuhl der Theologie und Weltweisheit am evangelischen Gymnasium in Hermannstadt einzunehmen. Nachdem der junge Johann eine Reihe von Jahren an den Schulen in Hermannstadt und Weißenburg (jetzt Karlsburg) zugebracht, bezog er, entschlossen, sich dem Berufe seines Vaters zu widmen, die Universität zu Tübingen, wo er im J. 1688 nach vertheidigter Streitschrift "De ideis" die Würde eines Magisters der Weltweisheit erwarb und einige Zeit öffentliche Vorlesungen an der Hochschule hielt. Im J. 1689 kehrte er nach Hermannstadt zurück, gab den Gedanken, sich dem geistlichen Stande zu widmen, auf und betrat die politische Laufbahn. Am 1. August 1690 erhielt er die wichtige und ansehnliche Stelle eines Provinzialnotarius und that hiermit seinen ersten Schritt auf dem Pfade zum nationalen Ruhme, zur Macht und Popularität. Sogleich nahm er hervorragenden Antheil an den confessionellen und politischen Kämpfen des Landes. Die Luft in dem großen Berglande war gewitterschwül; die Parteien waren voll Haß und Zwiespalt. Das Diplom hatte viele Fragen ungelöst gelassen; ein Ausgleich der Forderungen und Bestrebungen sollte auf dem Landtage gefunden werden, der auf den 15. März 1692 nach Hermannstadt berufen wurde. Da lenkte der junge Provinzialnotarius durch hervorragende Thätigkeit die Aufmerksamkeit der parlamentarischen Kreise und des Landes zuerst auf sich. Vorzüglich war es der Religionsstreit, der auf diesem Landtage die Gemüther der Parteien bewegte. Mit aller Wärme trat Z. für die Rechte seines Volkes und für die protestantischen Interessen ein. Mit steigender Erbitterung ist der Kampf der Katholiken und Protestanten geführt worden. Doch die confessionelle Frage war es nicht allein, welche die Parteien in immer neue Kämpfe hineinriß, mit gleicher Bitterkeit wurde über die finanzielle, mit gleichem Eifer und Nachdruck über die staatsrechtliche und jurisdictionelle Frage verhandelt. Da sich die Parteien nicht zu einigen vermochten, beschloß man, eine Deputation an das kaiserliche Hoflager zu entsenden. Zum Führer der Deputation wählten die Stände den Protonotär Peter Alvinczi. Die sächsische Nationalversammlung wählte einhellig den Provinzialnotarius Johann Z. zum Mitgliede der Deputation in Religionsangelegenheiten und zugleich kraft umfassender Vollmacht und Instruction zu ihrem eigenen Abgeordneten und zum Vertreter aller Interessen, welche das Innerleben der Nation berührten. Diese Wahl bildete für den erst 28jährigen Mann ein Zeichen hohen Vertrauens und der Anerkennung überlegener Geistesstärke. Er hat sich auch in jeder Weise dieses Vertrauens würdig gezeigt.
Am 25. August 1692 langte Z. in Wien an und begann ungesäumt seine Thätigkeit. Das an Mittheilungen so reiche Tagebuch, welches Z. während seiner zehnmonatlichen Thätigkeit in Wien geführt hat, zeigt uns hell und klar wie in einem treuen Spiegel das ganze Walten des nach Wien entsendeten|sächsischen Deputirten, die Gedanken, von denen er ausging, die Ziele, die er anstrebte. In allem wünschenswerthen Detail bringt das Tagebuch vor allem die Conferenzen der Deputirten mit den leitenden Staatsmännern, die Berathungen und Verhandlungen über die politischen und ökonomischen Verhältnisse des Landes, die charakteristischen Ansichten und Aeußerungen der Wiener Regierungsmänner über Personen und Zustände Siebenbürgens zur Darstellung. Z. war da unermüdlich in der Abfassung von Erklärungen und Denkschriften. Unter den letzteren ragt diejenige besonders hervor, welche er am 15. März 1693 dem Kaiser unterbreitet hat, in der, wie in keiner anderen, alle Wünsche, Klagen und Beschwerden der sächsischen Nation in meisterhafter Weise zusammengesaßt sind und der ganze Jammer der Zeit und die Hoffnungen auf eine bessere Zukunft Ausdruck finden. Sein warmer Eifer hat aber fast nur tröstende Worte als Linderungsmittel der Schmerzen und Klagen des Landes davongetragen. Die Entscheidung in den Hauptfragen verschob die Wiener Regierung, um sich durch Berichte des Guberniums noch genauer zu informiren. Bei der Abschiedsaudienz sprach Kaiser Leopold zu Z.: "Gleichwie ich das ganze Land Siebenbürgen von Herzen liebe und zu erhalten verlange, also können Sie Ihren Principalen versichern, daß Ich auf Ihre Nation immer ein besonderes Absehen haben und nicht gestatten werde, daß sie unterdrückt werden und fallen möge." — Am 20. Juni ließ Kardinal Kollonitsch den Z. zu sich rufen und überreichte ihm eine kaiseiliche "Gnadenkette" mit den Worten: "Mein lieber Herr Abgesandter, Ihre Majestät hat mir besohlen, auch dem Herrn dieses Denkmal Seiner kaiserlichen Gnade anzuhängen, daß die Nation sehen möge, daß sie auch considerirt und geliebt werde. Ihr lieben Leute, weil ihr Deutsche seid, so zeigt auch, daß ihr deutsche Redlichkeit und Standhaftigkeit liebet, und bleibt auch ferner Eurem Kaiser und König treu." —
Nur einem geringen Theile der Bitten der sächsischen Nation wurde Gewährung zu theil. Nicht also darin, sondern in der Abwehr gar mancher, der sächsischen Nation verderblichen Bestrebung der Gegenpartei ist der Erfolg der Thätigkeit des Z. in Wien zu suchen.
Am 29. Juli 1693 langte Z., von Wien zurückkehrend, in Hermannstadt an und fand in reichem Maße den Dank, auf den treue Pflichterfüllung zu zählen berechtigt ist. Man darf sagen, Z. gehörte von da an zu den einflußreichsten und angesehensten Persönlichkeiten im Kreise der sächsischen Nation. Das Vertrauen derselben äußerte sich nun zunächst in dem raschen Aufsteigen des Mannes im öffentlichen Dienste. Am 23. Februar 1695 wurde ihm das Stuhlrichteramt anvertraut, und schon wenige Wochen später (Frühling 1695) wurde ihm die damals so einflußreiche Würde eines Provinzialbürgermeisters übertragen. In diesen Jahren seiner Amtsthätigkeit ist ihm ein hervorragender Antheil bei einer Reihe von Reformen zuzuschreiben, die das Innerleben der sächsischen Nation betrafen. Sein Genius hat da den bestimmenden Einfluß auf die Entstehung jener zahlreichen Statute und Constitutionen ausgeübt, welche den städtischen Verfassungen und Kreiseinrichtungen frische Gestaltung, dem municipalen Leben feste Normen zu geben bestimmt waren. Das wachsende Vertrauen der Nation wirkte so mächtig, daß ihm bald die schönste Auszeichnung, die im Mittel der sächsischen Nation gewährt werden konnte, zu theil wurde. Am 12. October 1697 wurde der kaum 34jährige Z. zum Grafen der sächsischen Nation und Königsrichter von Hermannstadt erwählt.
Mit dem Vertrauen des Volkes ging die Gunst des Fürsten Hand in Hand. Noch ehe die landesfürstliche Bestätigung des neuen Comes vollzogen wurde, erhob Kaiser Leopold mit Entschließung vom 1. März 1698 den Johann Z. und dessen Familienmitglieder in den Ritterstand des heiligen römischen Reiches.|Das über diese Standeserhöhung ausgestellte kaiserliche Diplom (1. März 1698) zuerkannte dem Johann Z., seiner Ehefrau Elisabeth, seinen Descendenten und seinen zwei Brüdern das "Prädicat" und den "Ehrentitel": "Sachse Edle von Harteneck".
Die Bestätigung des Comes verzögerte sich nahezu zwei Jahre, weil ein Theil des magyarischen Adels den lebhaftesten Widerspruch gegen die Wahl Harteneck's erhoben hatte; erst am 5. September 1699 erfolgte diese Bestätigung, zwar in den ehrendsten Ausdrücken, aber — und dies wurde als Verkümmerung alten Rechtsbrauchs schmerzlich genug empfunden — vorläufig nur für den Zeitraum eines Jahres. Die Thätigkeit, welche S. von nun an auf dem Gebiete des öffentlichen Lebens seines Volkes und der ganzen Heimath entfaltete, muß als eine überaus bedeutende bezeichnet werden. Nichts geschah ohne ihn, in allen Angelegenheiten seines Volkes wurde sein Rath eingeholt, eine Reihe wichtiger Gutachten floß aus seiner scharfen Feder. Auf allen Landtagen jener Zeit war er der berufene Führer seines Volkes und der meisterhafte Vertreter der Interessen desselben. Durch heftige Parteikämpfe ragen vorzüglich die Landtage der Jahre 1701 und 1702 hervor. Der ganze Kampf auf denselben erhält noch dadurch ein höheres Interesse, daß die zwei geistvollen Führer der nationalen Landtagsparteien, der Kanzler Nikolaus Bethlen (Haupt der Calviner) und der Sachsengraf H. fortwährend in persönlichen Gegensatz treten. Drei Dinge sind es, welche den Ständeversammlungen der Jahre 1701 und 1702 eine hervorstechende Bedeutung verleihen: die Heftigkeit parlamentarischer Irrungen, der Hader der vorwaltenden Persönlichkeiten und der Umstand, daß man das Rollen der Würfel hört, die über die Zukunft Harteneck's die Mitentscheidung geben.
Die kaiserliche Regierung hatte den siebenbürgischen Landtag auf den 15. Jan. 1701 nach Weissenburg zu dem Zwecke berufen, um von den Ständen die Leistung einer außerordentlichen Steuer zu verlangen. An der Frage der spanischen Succession war ein gewaltiger Kampf entbrannt. Um die Mittel zu umfassenden Rüstungen zusammen zu bringen, war die Regierung gezwungen, auch die Geldforderungen in Siebenbürgen anzuspannen und eine ganz außerordentliche Beisteuer im Betrage von 800 000 Gulden zu verlangen. Es begann nun auf dem Landtage, wie gewöhnlich, ein Feilschen und Markten. Nach langen Unterhandlungen, die das widrige Schauspiel nachlassender Forderung und steigenden Angebots zeigten, verharrten die Stände dabei, daß die Regierung ihre Forderung um 150 000 Gulden herabmindern solle. Der Landtag beschloß, durch eine eigene, an das kaiserliche Hoflager abzusendende Deputation diesen Nachlaß zu erbitten. Zugleich wurde der Beschluß gefaßt, dieser Deputation die Vollmacht zu geben, die "Gravamina" des Landes vor den Thron zu bringen und die geeigneten Verhandlungen wegen Abhilfe der Beschwerden zu führen. Diesen Beschlüssen Pflichteten auch die Sachsen bei. An den Vorgängen bei der Wahl der Deputirten und an der Frage der Formulirung der Gravamina entbrannte nun aber der heftigste und leidenschaftlichste Kampf, der alle Landtagssitzungen in der Zeit vom 8. Februar bis 9. März erfüllte. Der von dem Kanzler Nikolaus Bethlen ausgearbeitete Entwurf der politischen und Religionsbeschwerden stieß auf die gewaltigste Opposition der Sachsen. Entrüstet über den Inhalt der Entwürfe, gereizt durch den Versuch, ihnen das Recht der freien Wahl der Deputirten zu verkümmern, erklärten die Sachsen nach langen und aufreibenden Verhandlungen, sich an dieser, ihrem Wohl schnurstracks zuwiderlaufenden Gesandtschaft um so weniger zu betheiligen, als "der treffliche und höchst gütige Kaiser es verdiene, daß man ihn jetzt, wo er von so überaus schweren Regierungssorgen gedrückt werde, mit solchen Streitsachen verschone". Die Erklärung der Sachsen: "Wir sind gesonnen, jetzt gar|keinen Deputirten an das Hoflager abzusenden" rief einen Sturm der Entrüstung auf Seite der beiden ungarischen Stände hervor. Der stammende Zorn der Ungarn richtete sich vorzüglich gegen S.; er sei es, behaupteten sie, der die sächsischen Landtagsmitglieder zu diesen Beschlüssen verleitet habe. Damals soll Nikolaus Bethlen im Kreise seiner Genossen geäußert haben: "Den Sachs laßt uns verderben, sind wir über ihn Sieger geworden, so werden wir die Sachsen leicht besiegen." Es folgten kampferfüllte Landtagssitzungen. Man beschuldigte die Sachsen, Haß und Zwietracht unter den Ständen zu säen, man brachte die heftigsten Anklagen und die gröbsten Verdächtigungen gegen S. vor. Der Gouverneur verbot den Sachsen den ferneren Besuch des Sitzungssaales des Landtages und verhängte trotz der bestimmten Erklärung der Sachsen, die Beschlüsse seien einstimmig gefaßt worden und seien das Ergebniß reifer Erwägung unter sich, Hausarrest über den Nationsgrafen. Erst nach langen Verhandlungen ist der Streit mühsam geschlichtet und eine Waffenruhe erzielt worden. Trotz allen Machinationen der Gegner war es keinen Augenblick gelungen, den Nationsgrafen zu isoliren oder Spaltung in das sächsische Lager zu werfen. In einer Reihe von Erklärungen und Urkunden ergriff die sächsische Nationalversammlung das Wort zur Vertheidigung des getränkten Nationsgrafen und trat mit aller Wärme für ihn ein, so in der an das Gubernium gerichteten Declaration, so in der Repräsentation, welche die im Landtage versammelten Sachsen an Kaiser Leopold richteten. Als bald nach der Vertagung des Landtages die legitime Vertretung des sächsischen Volkes, die Nationsuniversität, in Hermannstadt zusammentrat (6. April 1701), gehörte es zu ihren ersten parlamentarischen Schritten, in einer solennen Declaration für den beleidigten und angefeindeten Nationsgrafen einzutreten. Die Nation fühlte sich verpflichtet und im Innersten gedrängt, das Wort zu ergreifen zur Austilgung des höchst ungerechten Urtheils, durch das ihr nationales Haupt so schwer verletzt wurde. Mit den 27 Siegeln und Unterschriften der Mitglieder der Universität versehen, liegt diese merkwürdige Declaration vom 27. April 1701 im Nationalarchiv zu Hermannstadt aufbewahrt. Sie ist ein energischer Protest gegen die "ungegründete Verunglimpfung" ihres nationalen Hauptes und gegen die "unverdiente Nachrede", als suche derselbe "theils aus persönlichem Interesse, theils aus Ehrgeiz zum Schaden der eigenen Nation wie des ganzen siebenbürger Landes und zum Nachtheile Seiner k. und k. Majestät Dienste Unruhe zu stiften". — Drei Tage später sprach die Nationsuniversität eine ähnliche Erklärung in dem an den Cardinal Kollonitsch gerichteten Schreiben (vom 30. April 1701) aus: "Eure Eminenz geruhe" — sagte sie am Schlusse desselben — "uns Alle und insbesondere unseren Nationsgrafen, in dem die Nation mit sonderlicher List angefochten wird und der einzig und allein unserwegen mit Leiden heimgesucht wird, gnädigst und väterlich zu schützen. Wir hingegen versichern in aller Unterthänigkeit, daß wir bereit sind, unsere Subsistenz und unser Wohlsein in Gehorsam und aufrichtiger Treue unserm allergnädigsten Kaiser aufzuopfern, denn wir kennen ja nächst Gott auf der Welt keinen anderen Trost als denjenigen, welchen wir bei unserem, seit unzählbaren Jahren sehnlichst erwünschten deutschen Landesfürsten suchen und sicher zu finden hoffen." — Der Wiener Hof, der in diesem Falle wohlberathen war, ertheilte zu Anfang des Jahres 1702 die verdiente Antwort auf die gegen S. und die sächsische Nation erhobenen Klagen. Am 13. Februar 1702 unterzeichnete Kaiser Leopold die Urkunde, welche in kurzen und bündigen Worten den Sachs von Harteneck, Grafen der sächsischen Nation und Königsrichter von Hermannstadt im Amte auf Lebenszeit bestätigte.
Der Landtag vom Jahre 1702, auf dem S. eine so hervorragende Rolle spielte, zeigte dieselbe Heftigkeit parlamentarischer Irrungen wie seine Vorgänger,|aber es waren andere Fragen, die da in Fluß kamen, und andere Interessen, die nach Geltung rangen. An der Frage der Steuerreform entzündete sich die tiefaufregendste Debatte. Nicht aus der Initiative des Landtages, sondern aus den königlichen Propositionen entsprang die Veranlassung, daß die einschneidende Frage über eine gerechtere Vertheilung der Steuern zur Berathung gebracht wurde. Die Stände wurden aufgefordert, ihre Gutachten über die Steuerreform schriftlich zu erstatten. Die sächsische Nation war die erste, die dem Rufe nachkam. Am 23. März 1702 überreichte sie dem Landtage ein umfassendes Operat, das aus der Feder Sachs' stammte. Mit Erstaunen nehmen wir wahr, wie hier moderne Ideen zum Ausdrucke gelangen, Ideen, die erst zu Ende jenes Jahrhunderts siegreich zum Durchbruche gelangten und in den östlichen Ländern der Habsburgischen Monarchie erst um die Mitte unseres Jahrhunderts die Herrschaft zu behaupten vermochten. Mit der Festigkeit des klaren Urtheils stellt S. die Grundsätze einer rationellen Steuerreform auf und verlangt, daß die Last fortan nicht mehr auf die Schultern der niederen Classen allein falle. Er stellt es als ein Gebot der Gerechtigkeit hin, daß das Einkommen der Staatsbürger, möge es aus Besitz oder Arbeit herrühren, den Besteuerungsmaßstab bilde und daß eine ebenmäßige und gerechte Auftheilung der Steuern zur Geltung gelange. Er fordert daher die Aufhebung der Steuerfreiheit des Adels und die gleichmäßige Betheiligung der Szekler an den öffentlichen Lasten. Er zählt dann die Operationen auf, durch welche eine Uebersicht über die Steuerfähigkeit der Bevölkerung gewonnen werden könne: Zählungen, Schätzungen, Deklarirungen, statistische Ausnahmen aller Art. Ueberall tritt aus dem Projecte der moderne Gedanke hervor, daß es eine allgemeine staatsbürgerliche Pflicht sei, zu den Lasten des gemeinen Wesens beizutragen, und daß die Steuerkraft der Einzelnen richtig bemessen werden müsse. — Es konnte nicht anders sein, als daß dies Project auf die heftigste Opposition der beiden ungarischen Stände stieß. Der Versuch, die Grundlagen der Verfassung empfindlich zu berühren, schreckte die ganze aristokratisch-ständische Gesellschaftsclasse auf. Gegen S. erreichte die längst vorhandene Erbitterung ihren Höhepunkt. Nicht mit Unrecht ist einmal behauptet worden, als S. sein Steuerproject dem Landtage vortrug, da las er sich sein eigenes Todesurtheil. Auch hat um diese Zeit der Gegensatz zu seinem heftigsten Gegner, dem Kanzler Bethlen, den Culminationspunkt erreicht. Nichts kann die tiefe Erbitterung der beiden Parteiführer greller beleuchten, als die mit einschneidender Schärfe und stammender Erregung gegen Bethlen gerichtete Kampfschrift, die S. zu Anfang des Jahres 1702 verfaßt hat und die durch die Heftigkeit der Sprache, die Energie des Hasses und die Gluth der Leidenschaft unsere Aufmerksamkeit fesselt. Am Schlusse derselben entwirft S. von dem Charakter Bethlen's folgendes Bild: "Siebenbürgen ist zwar das Vaterland Bethlen's, aber er hat von diesem Lande kaum etwas Anderes als die Abstammung; denn er ist an erkünstelter Grandezza ein Spanier, an Gewinnsucht ein Holländer, in der Wahl gewinnerzielender Mittel schmutzig wie ein Savoyarde, in seinen auf Täuschung berechneten Zusagen ein Franzose, an antimonarchischen Principien ein Engländer, im Verlangen nach Ungebundenheit ein Pole, an Eifersucht ein Italiener und verdient auf diese Weise kaum anders als ein seltsam gearteter Minotaurus genannt zu werden."
Die Vorgänge auf den Landtagen der Jahre 1701 und 1702 hatten die Gegner Harteneck's in Schrecken versetzt; insbesondere das denkwürdige Project der Besteuerungsreform hatte eine Fülle von Haß und Besorgnissen gezeitigt. Und diese Gegner kannten keine Scrupel. Die ergrimmten und gereizten Feinde, die ihm den Untergang geschworen hatten, schritten zum Werke der Verfolgung; sie strengten gegen ihn den Hochverrathsproceß an. An Vorwänden konnte es|nicht fehlen. Die nächste Veranlassung bot die Verurtheilung und Hinrichtung des Schäßburger Bürgermeisters Johann Schuller, der von seiner zuständigen Behörde, dem Rathe von Schäßburg, wegen schamloser Erpressungen, Unterschlagung öffentlicher Gelder und vielfachen Amtsmißbrauches zum Tode verurtheilt worden war. Am 28. September 1703 wurde das Todesurtheil an Schuller vollstreckt und dies Ereigniß gab die mittelbare Veranlassung, daß aus den Wetterwolken, die sich seit langer schwüler Zeit ausgethürmt hatten, der zuckende Blitz auf S. niederfuhr und das lange drohende Ungewitter sich entlud. Man vermaß sich zu behaupten. S. habe das Begnadigungsschreiben, welches der Kaiser dem Bürgermeister Johann Schuller ertheilt hatte, mit Füßen getreten. Am 14. October 1703 wurde S. in Hermannstadt verhaftet und noch in derselben Nacht nach dem Schlosse Fogarasch abgeführt. Die Botschaft, welche das Gubernium am 26. October 1703 an die sächsische Nation richtete, verkündete den Beschluß der Landesregierung, gegen S. die Anklage auf Hochverrath zu erheben und dieselbe durch den Director der königlichen Rechtssachen vor die Stände des Landes bringen zu lassen. Am 31. October begaben sich dann im Sinne der Normen des ungarischen Gerichtsverfahrens zwei Tabularkanzlisten nach Fogarasch, um dem eingekerkerten S. die Anklage mitzutheilen. Der Angeklagte schloß seine Antwort mit der Erklärung: "Gott und mein Gewissen sind Zeuge, daß in meinen Adern kein einziger Tropfen Blutes rollt, dem die Treue gegen meinen durchlauchtigsten Herrscher mangelt; ich werde mich allen Anordnungen des Commandirenden und des hohen königlichen Guberniums fügen und unaufhörlich bestrebt sein, meinen Eifer und meine Treue gegen meinen allergnädigsten König zu bezeugen." — Hier ist nicht der Raum, den Gang des Processes zu verfolgen und die Anklage, das Zeugenverhör und die Schlußverhandlung im Landtage nach den uns noch erhaltenen Acten des Hochverrathsprocesses zu schildern; nur die Bemerkung möge eine Stelle finden, daß die Anklage gegen S. in sechs Theile zerfiel. Man klagte ihn des Hochverrathes an: 1) weil er die "von der geheiligten Hand des Kaisers unterzeichnete Begnadigung Schuller's" mit Füßen getreten, die Hinrichtung desselben aus Haß und Rache anbefohlen habe; 2) weil er oftmals und an verschiedenen Orten, vorzüglich auf den siebenbürgischen Landtagen, Spaltung zwischen den Ständen und Nationen erzeugt; 3) weil er dem Könige verderbliche und auf die Untergrabung der Staatsverfassung abzielende Rathschläge ertheilt; 4) weil er die geheimen Beschlüsse des Guberniums verrathen; 5) weil er im Namen der sächsischen Nation, doch ohne Wissen und Zustimmung derselben gehandelt und das Wort geführt; und 6) endlich, weil er ganz schuldlose Leute verschiedener Verbrechen angeklagt, auch Mörder gedungen habe, um diese oder jene Persönlichkeit zu verfolgen. 67 Zeugen wurden in den ersten Novembertagen vorgerufen und vernommen. Das Gerede derselben ist zumeist unsäglich nichtig und werthlos. Wenn gegen S. die Anklage erhoben und zu begründen versucht wurde, daß er in der Person des Schäßburger Bürgermeisters das kaiserliche Begnadigungsschreiben mit Füßen getreten und sich dadurch des Verbrechens des Hochverrathes schuldig gemacht habe, so war diese Behauptung die frechste Lüge; denn daß hier die Lüge ihr finsteres Wesen trieb, darüber kann heute, wo uns der Wortlaut der Begnadigungsurkunde vorliegt, kein Zweifel mehr aufkommen. Schuller ist bekanntlich zum Tode verurtheilt worden, weil er sich schamlose Erpressungen, augenscheinlichen Betrug, Veruntreuung und Unterschleif öffentlicher Gelder zu Schulden kommen ließ, dieser Verbrechen überführt und geständig war. Die Gnade des Kaisers, die in der oft erwähnten Urkunde verkündet wurde, erstreckte sich aber nur auf die Theilnahme Schuller's an dem Verbrechen der Falschmünzerei, das einige Jahre früher in Schäßburg verübt worden war.
Am 26. November 1703 versammelte sich der nach Hermannstadt berufene Landtag als Staatsgerichtshof, um über die Hochverrathsanklage zu richten, welche der Director der königlichen Rechtssachen gegen S. erhoben hatte. Die Proceßverhandlung nahm zwei Sitzungen in Anspruch. Es wurde dem S. nicht vergönnt, selbst seine Vertheidigung zu führen, dieselbe war dem Anwalte Stephan Gidofalvi übertragen worden. — Am 3. December schritt der Landtag zur Urtheilsschöpfung. Der Angeklagte wurde des Verbrechens des Hochverrathes schuldig erkannt und zum Verluste des Lebens und seiner beweglichen und unbeweglichen Güter verurtheilt. Vergebens verlangte der Vertheidiger die Berufung an die Krone. Der Beschluß der Stände sprach die Unzulässigkeit der Appellation aus. Der ganze Proceß stellt eine Rechtsbrutalität dar. Wäre S. nur auf Grund dieses Urtheils hingerichtet worden, müßte man das Verfahren zweifellos einen Justizmord nennen. Aber S. ist zu gleicher Zeit auch von einem zweiten Gerichtshofe, nämlich dem des Hermannstädter Rathes, verurtheilt worden. Es ist ein düsteres Bild, das der zweite Proceß aufrollt, ein Bild, das die sittliche Fäulniß zeigt, welche zahlreiche Gesellschaftskreise jener Zeit ergriffen hatte und von der auch das unheimliche Haus Harteneck's angefressen war. Selbst gewaltthätig, zuchtlos, der Frauenliebe allzusehr ergeben, hatte S. das Unglück, ein Weib als Gattin an der Seite zu haben, die in den Verfall der Zeit tiefer verstrickt war, als er selbst und die gleichmäßig in Haß und Liebe die Wege des Verbrechens wandelte. Einst hat der junge und einflußreiche Freiherr Karl Ludwig v. Acton, Adjutant des Commandirenden und Hauptmann im Rabutin'schen Regimente, die Zuneigung dieser heißblütigen Frau zu erregen verstanden und ist längere Zeit in den vertraulichsten Beziehungen zu ihr gestanden. Aus unbekannten Gründen schlug die heiße Liebe des pflichtvergessenen Weibes plötzlich in wilden Haß um. Wie ein Rachegeist verfolgt sie nun Acton und ist nur bemüht, ihm den Untergang zu bringen. Mit dämonischem Eifer forscht sie nach einer Mörderhand, unterhandelt bald mit diesem, bald mit jenem handfesten Kerl über die Ausführung des Attentates und empfängt bald diese, bald jene "Hexe" und fordert dieselben im tiessten Geheimniß zur Bereitung zauberischer Mittel auf. Als dann einer der zahlreichen Mordsendlinge, der Kammerdiener Acton's, Hans Adam mit Namen, nach dem mißglückten Versuche, seinem Herrn Gift in den Trank zu mischen, sich hatte in das Haus der Familie Harteneck flüchten müssen, ist derselbe daselbst zuerst verborgen gehalten und fünf Wochen später, nachdem ein mehrmaliger Wechsel des Verstecks vorgenommen morden war, durch zwei Diener des Harteneck'schen Hauses meuchlings in einer abgelegenen Kammer des Hauses ermordet worden. Um diese That seiner Frau wußte Harteneck. In Bezug auf die Mitschuld Harteneck's an dem in seinem Hause vollbrachten Morde hat erst jüngst ein sächsischer Geschichtsschreiber treffend bemerkt: es sei zweifellos, "daß Harteneck durch die Schlechtigkeit seines Weibes vor die furchtbare Alternative gestellt war, entweder seine Gattin dem rächenden Arm der Gerechtigkeit zu überantworten oder aber den Zeugen ihrer mörderischen Anschläge auf das Leben Acton's aus dem Wege zu räumen. Dieser tragische Conflict läßt seinen Antheil an dem Morde in menschlich milderem Lichte erscheinen." An demselben Tage (3. December), an welchem der Landtag als Staatsgerichtshof den S. des Verbrechens des Hochverrathes schuldig erkannte, schritt auch der Gerichtshof des Hermannstädter Rathes zur Urtheilsschöpfung. S. wurde sowol der Theilnahme an den von seiner Gattin unternommenen Verfolgungen Acton's als auch der Theilnahme am Morde Hans Adam's schuldig befunden und demgemäß zum Tode durch das Schwert verurtheilt. Der|Vorgang gegen die Gattin Harteneck's, die so tief in die Schuld ihres Hauses verstrickt war, zeigt, mit welch verschiedenem Maße gemessen wurde; gegen dieselbe, die doch die Urheberin der Verbrechen war, wurde die Untersuchung nicht weiter fortgesetzt, doch blieb der Proceß mehr als zwei Monate in der Schwebe. Erst am 20. Februar 1704 faßte der Gerichtshof einen förmlichen Ablassungsbeschluß.
Die Vollstreckung des über S. ausgesprochenen Todesurtheils fand am 5. December 1703 statt. Mit großer Ruhe, geistliche Lieder singend, ging er zum Tode. Der Pfarrer Michael Binder schrieb nach der Hinrichtung in sein Tagebuch: "Er hat wie ein Löwe gelebt und ist wie ein Lamm gestorben, unerschrocken und muthigen Geistes, mit wahrer — wenn auch später — Reue." Wenn auch eine connivirende Theilnahme Harteneck's an der Blutschuld seines Hauses nicht geleugnet werden kann, so darf dadurch das Urtheil der Geschichte über seine staatsmännische Wirksamkeit und seine eminente politische Bedeutung, die von seiner sittlichen Haltung nicht abhängig sind, keine Trübung erleiden. Was er seinem Volke war, das haben dessen Vertreter in der denkwürdigen Declaration vom 27. April 1701 ausgesprochen. Das habsburgische Haus hatte für die festere Begründung seiner Herrschaft in Siebenbürgen nur wenige Vorkämpfer, die an Feuereifer dem S. gleichkamen. Diese politische Tendenz wurzelte bei ihm tief auf dem Grunde einer gesunden Realpolitik. In der Begründung der österreichischen Herrschaft in Siebenbürgen, in dem Verbande desselben mit den Ländern, die unter dem Scepter des Hauses Habsburg stehen, erblickte er des Vaterlandes Wiedergeburt und eine der wesentlichsten Bürgschaften für die Erstarkung des deutschen Elementes. Mit diesem Glauben, der bei seiner Nation längst Wurzel geschlagen hatte, verstand er die Gemüther seiner Volksgenossen immer lebendiger zu durchdringen. In den furchtbaren Wirren, die bald nach seinem Tode über das Land hereinbrachen, ist der Verlust dieses Mannes — auch von seinen Gegnern — oft schmerzlich empfunden worden. Als die Wogen eines furchtbaren Bürgerkrieges über dem Lande zusammenschlugen, als Noth und Verwirrung sich steigerten, da hat der commandirende General von Siebenbürgen, Graf Rabutin, als er rathlos und verlassen dastand, einstens in seiner Hilflosigkeit den Rathsmitgliedern des Guberniums gegenüber ausgerufen: "Wo ist Sachs! Wo ist Sachs! er würde mir bald rathen. Wenn ich ein Wort redete, sagte er zehn, wenn ich aber jetzt zehn rede, antwortet Ihr kein einziges." —

Literatur

Harteneck, Graf der sächsischen Nation, und die siebenbürgischen Parteikämpfe seiner Zeit, 1691—1703. Nach den Quellen des Archives der bestandenen siebenbürgischen Hofkanzlei und des sächsischen National-Archives in Hermannstadt, von Prof. Ferdinand v. Zieglauer. Hermannstadt 1869, 8°, 470 S., dazu das Ergänzungsheft, Hermannstadt 1872, 80 S. — Zur Geschichte der Familie Zabanius Sachs von Harteneck. Von Karl Schuller. Hermannstadt 1864. — Schriftsteller-Lexikon der Siebenbürger Deutschen. Von Joseph Trausch, III, 513—532.

Autor
v. Zieglauer.
Empfohlene Zitierweise ↑

Zieglauer von Blumenthal, Ferdinand, „Sachs von Harteneck“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 30 (1890), S. 134-142 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd10 ... anchor=adb
______________________________________________________________________

Orga lui Harteneck in Cidinium/Zeiden/Codlea

Dupa moartea lui 5 Decembris 1703, ora 3 dupa-masa, Elisabeth Haupt, adevarata criminala si adultera, nu este pedepsita decat cu o partiala confiscare de avere, din care va mai primi inapoi, trece la catolicism si se remarita. Anno 1725 vinde ORGA fostului sot, Johann Sachs von Harteneck, o vinde Comunei Cidinium/Zeiden/Codlea.
Orga se afla si acum acolo.Au numit-o Orga Prause dupa reparatorul care a recompus-o in 1783, desi ar fi normal sa-i zica Orga Harteneck.

http://zeiden.evang.ro/kirchenmusik/prause-orgel/

Die barocke Prause Orgel von 1783

Barocker Prospekt der Prause Orgel

1783 stellte der Orgelbauer Johann Prause aus Schlesien die Orgel mit Teilen einer Privatorgel des auf dem Großen Ring in Hermannstadt enthaupteten Komes Sachs von Harteneck, her. Die Orgel befand sich im Chorraum und wurde 1801 vom Orgelbauer Andreas Eitel repariert.
Erst 1833 erhielt sie ihren gegenwärtigen Standort auf der Orgelempore über dem Westportal und wurde von den Kronstädter Meistern Schneider 1867, Nagy "in den achtziger Jahren" und Karl Einschenk 1897 jeweils gründlich überholt. Von 1980 bis1986 unterzog sie Orgelbauer Hermann Binder einer Generalreparatur. Inzwischen stellte er fest, dass eventuelle Bauteile einer Harteneck-Orgel im Laufe der Reparaturen und Umbauten ersetzt wurden und nicht mehr existieren. Auch im Jahre 2002 wurde die Orgel von Hermann Binder neu intoniert und repariert. Eine neue umfangreiche Restauration der Orgel steht gerade bevor und soll 2011 beendet werden.
Weitere Informationen betreff. aktueler Zustand der Zeidner Orgel hier.
Dir Orgel hat gegenwärtig 2000 Pfeifen. Mit zwei Manualen, Pedal und 28 Registern zählt sie zu den wertvollsten Instrumenten in Siebenbürgen.

Die Disposition der Orgel:

1. Hauptwerk: - Bordun16", Principal 8", Flauta 8", Gamba 8", Salicional 8", Octave 4", Fl. Travers 4", Fugara 4", Quinte 2 2/3", Sup.octave 2", Mixtur 4fach.


2.Rückpositiv: - Praestant 8", Gedackt 8", Principal 4", Klein gedackt 4", Octave 2", Mixtur 3fach, Vox humana 8".


3. Pedal:- Subbaß 16", Octavbaß 8", Gedecktbaß 8", Qintbaß 5 1/3", Choralbaß 4", Dulcian 8".


4.Kombinationen: I. Hauptwerk / Pedal, II.Rückpositiv / Pedal, III.Rückpositiv / Hauptwerk.

Johann Sachs von Harteneck's Orgel .1725 von der Wittwe Elisabeth geb. Haupt an die Gemeinde Zeiden verkauft. Jetzt in der Zeidener Ev. Kirche










Ca sa nu mai fie indoiala: pe 5 Dec. 1703 a fost decapitat, nu CU DOUA ZILE MAI TÂRZIU, in 7 Decembrie 1703.. Cititi ce scrie in imagine sus in cartouche si mai vedeti si aici, dau LINK, dar si Screen-Shot, nu e vorba de intelegerea limbii: un am 5. December 1703 pricepe oricine. wurde= a fost; enthauptet= decapitat.
mai dau si ora:
Decapitat in Hermannstadt, Circulus Mair/Großer Ring/Piata Mare 5 Decembr. 1703 ora 3 dupa masa (orele 15)

http://books.google.de/books?id=sowAAAAAcAAJ&pg=PR22&lpg=PR22&dq=Johann+Sachs+von+Harteneck&source=bl&ots=9vBXVomXL6&sig=-oD51l2v5TekBTxFFNZm5qn-2-g&hl=de&sa=X&ei=Gm5wUfK6M47HswaUh4DIAg&ved=0CEMQ6AEwBjgK#v=onepage&q=Johann%20Sachs%20von%20Harteneck&f=false




acum ma duc pe pagina facebook Wolf Photos Alt Hermannstadt sa gasesc cimitirul vechi, deci colt de afara (numai doua sunt plauzibile, cele de catre Bulevardul Spitalelor)...

DE ACEEA s-a numit partea de sus unde este acum Str. Cetatii, s-a numit Johannes Sachs von Harteneck, Harteneck-Gase, era ingropat putin mai jos, dincolo de zid si peste drum..








Georg Schoenpflug von Gambsenberg
Last edited by Retras la cerere on 19.04.2013 19:19, edited 2 times in total.

Posts: 2048
Joined: 24.10.2006 14:53
PostPosted: 19.04.2013 14:46
2.

Surpriza totala.
Avem o imagine autentica cu Johann Sachs von Harteneck
Autentica, nu originala insa.

Este o copie 1729 executata. dupa o imagine din 1699 (Academia Rom. da data 1692, dar vide Corrigenda mea mai jos), care fusese facuta de un artist necunoscut din Graz (Austria). Cuprinsa in Albumul Trachten-Kabinett von Siebenbürgen/ Album de Porturi Populare din Transilvania.
Insa aici este EL nominalizat, nu e o persoana anonima cea care poarta aceste haine.

dar cópiile sunt facute de obicei identic, aici nu e greu sa redai imaginea.
Se afla la Biblioteca Academiei, este o donatie din partea baronului Ludwig Czekelius von Rosenfeld.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Trachten-Kabinett_von_Siebenb%C3%BCrgen_-_Johann_Sachs_von_Harteneck_sau_Johann_Zabanius.jpg

aici original de pe pagina si copiat si textul:


File:Trachten-Kabinett von Siebenbürgen - Johann Sachs von Harteneck sau Johann Zabanius.jpg



Summary
Description From Trachten-Kabinett von Siebenbürgen album.

Drawn in 1729, based on the 1692 watercolours of an artist from Graz (datarea 1692 vine in contradictie cu datarea in creion colt stanga jos:1699, de altfel pare mai plauzibil, intrucat aici este mai in varsta putin si mai obosit. E o scapare evidenta prin simetria inversata a ultimelor doua cifre datare:29/92) cu copia datata rezultand fals: 1729 (1692) G.S.v.G.)
Corrigenda: Graz 1699
Trachten-Kabinett_von_Siebenbürgen_-_Johann_Sachs_von_Harteneck_sau_Johann_Zabanius.Datum-1699.jpg
Trachten-Kabinett_von_Siebenbürgen_-_Johann_Sachs_von_Harteneck_sau_Johann_Zabanius.Datum-1699.jpg (15.1 KiB) Viewed 4374 times



Given to the Romanian Academy by Baron Ludovic Czekelius of Rosenfeld.
Johann Sachs von Harteneck sau Johann Zabanius
Date 1729
Source The Romanian Academy Library
Author Unknown
Permission
(Reusing this file)

PD
__________________________________

Pagina cu descriptia mai larga o gasim insa aici:

http://www.europeana.eu/portal/record/9200132/0D0BEE1CD5486846A8E70A27700127D384E62BD4.html?start=5&query=Harteneck&startPage=1&rows=24

Incerc un Copy-Paste:

[Johann Sachs von Harteneck sau Johann Zabanius] ;
Description: bibliographic level: Monograph/unit; Transliteration code: ISO transliteration; Face parte din albumul Trachten-Kabinett von Siebenbürgens, fiind inscripţionată ca fila 19 din grupul nobililor; Part of the Trachten-Kabinett von Siebenbürgens album, being numbered as Sheet 11 among the nobles' group; Lucrările sunt interpretări de secol 18, după nişte acuarele cu acelaşi subiect, din 1692 (1699! G.S.v.G.), ale unui autor de la Graz; The works are interpretations of 18th Century from several 1692 watercolors on the same subject by an author from Graz; Personajul îl reprezintă probabil pe Johann Sachs von Harteneck, cunoscut şi ca Johann Zabanius, comitele saşilor din Transilvania; The character probably represents Johann Sachs von Harteneck, known also as Johann Zabanius, the leader (Lat. "comes") of the Transylvanian Germans; Donaţia baronului Ludovic Czekelius de Rosenfeld; Donation of Baron Ludovic Czekelius de Rosenfeld; Cabinetul de Stampe al BAR; The Department of prints and drawings of LRA; Foto scanată CD FOTO nr. 8; [Johann Sachs von Harteneck sau Johann Zabanius] [Desen]
Geographic coverage: Austria; http://sws.geonames.org/2782113/
Date: [1729]
Type: projected and video material (motion pictures, filmstrips, slides, transparencies, video recordings); moving image; Desen
Format: alphabet of Title: Latin; Color: hand coloured; 1 f. desen ;; Tuş şi acuarelă; Chinese ink and watercolor; 303 x 229 mm;
Specific material designation: drawing; Primary support designation: paper
Subject: Sachs von Harteneck, ; Johann ; 1664-1703 ;; Portret; Portrait; Costum; Costume; Germani; Germans; Desen; Drawing; http://www.eionet.europa.eu/gemet/concept/11812
Language: German
Publisher: Type Publication status: Monograph complete when issued/issued in one calendar year; [S.l.] ; [s.n.] ;
Data provider: The Romanian Academy Library
Provider: The European Library
Providing country: Romania

Auto-generated tags








Si aici incerc sa o dau putin mai mare:
Trachten-Kabinett_von_Siebenbürgen_-_Johann_Sachs_von_Harteneck_sau_Johann_Zabanius





Deci asa arata de fapt . Nu este idealizat, dar este plauzibil-autentic.

Nu inteleg un lucru..acest ALBUM este cunoscut, de ce la EXPO 2009 (cel putin cat am putut sa vad in NET, si asta e putin) de ce se NUMAI? cealalta imagine, cea frumoasa?
Poate si aceea e de folos, poate este de fapt o copie dupa un eventual autoportet in Maniera à la Dürer, dar aceasta este 100% autentica.

Hoppla..si cealata, cea IDEALIZATA, il prezinta de fapt tot pe el. Observati nasul si gura, ochii....
Omai dau odata spre directa comparatie.. COLORATURA este adaugata.. Imaginea veche esta alb-negru, foto sau desen dupa ce-a exista inainte in Casa-Lulay-de-Piatra cea-Mica, deci dinaintea Gewerbeverinshaus (1867) Casei Hermes.De acolo vine..ma indioesc de faptul ca la copiere sau fotografie s-ar fi folosit culori.Ramane de cercetat.




sa verificam: ma ajuta faptul ca amandoua capetele sunt prezentate oarecum in acelasi unghi, nu trebuie sa inversez in oglinda, (desi si coincidenta asta ar putea parea ciudat-dubioasa)
dar mi se pare plauzibil, e acelasi personaj, unul cu photo-shop-ul de atunci, altul fara injectii cu parafina.:

Vergleich Koepfe Johann Sachs von Harteneck
Image
Vergleich Koepfe Johann Sachs von Harteneck.jpg
(19.32 KiB) Not downloaded yet



Mda, aflam tot mai multe, asa pe parcurs..


Georg Schoenpflug von Gambsenberg
Last edited by Retras la cerere on 19.04.2013 18:41, edited 7 times in total.

Posts: 2048
Joined: 24.10.2006 14:53
PostPosted: 19.04.2013 18:05
3.


Zieglauer, Ferdinand von: Harteneck, Graf der sächsischen Nation, und die siebenbürgischen Parteikämpfe seiner Zeit : 1691 - 1703. Hermannstadt. Steinhaußen. 1869

http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10999134.html

Posts: 2048
Joined: 24.10.2006 14:53
PostPosted: 19.04.2013 20:11
4.

aici o sa mai adaug pe parcurs...

nu am decat titluri, inca nu am descoperit nimic concret, un TEXT intreg .

Studii

Universitate: TÜBINGEN:Magister Philosophiae. Se pare, dupa indiciile vagi, fiind mereu adus in legatura cu numele acestuia, a studiat sub Rectoratul sau cu, a fost examinat? de OSSIANDER, la Tübingen


Teza/Dissertatio Academica (Sub Praesidio -examinatorul principal- Johann Wolfgang Jäger):

Johann Wolfgang Jäger, Johannes Zabanius: Dissertatio academica de ideis, quam sacro sanctae mono-triadis gratia annuente… Tübingae, 1687.16 pag
http://books.google.de/books/about/Dissertatio_academica_de_ideis_quam_sacr.html?id=g8XqPgAACAAJ&redir_esc=y

tot in legatura cu Universitatea Tübingen, deci intern. Face parte din Conferentiari? Nu e clar:

Decanus Et Collegium Facultatis Philosophicae Lect. Sal[...] Autor Johannes Zabanius[...]Universität. Tübingen. Philosophische Fakultät. Verlag Rommeius, 1688.2 Seiten
http://books.google.de/books?id=O91rygAACAAJ&dq=inauthor:%22Johannes+Zabanius%22&hl=de&sa=X&ei=iLBxUbOFOcaVtQb-lYE4&ved=0CEEQ6AEwAg


alte scrieri (unele in colaborare cu alt autor):

Johann Adam Osiander, Johannes Zabanius: Exercitatio decima quinta in articulum XV. Augustanae Confessionis de ritibus ecclesiasticis.(Band 15 von Exercitatio ... in articulum ... Augustanae Confessionis, Johann Adam Osiander).Reis, 1687.16 Seiten
http://books.google.de/books?id=D4brcQAACAAJ&dq=inauthor:%22Johannes+Zabanius%22&hl=de&sa=X&ei=E61xUcDLIoObtQaVzoH4Cg&ved=0CDwQ6AEwAQ


Michael Guetsch, Johannes Zabanius:Philotimema Anagrammatico - Acrostichico - Eteostico - Votivum: dum Suprema Laurus Philosophica, In Per - Antiqua Eberhardina a Brabevta & Promotore ... Dn. Johanne Osiandro, Phil. & Graec. Lit. P.P. celeberrimo, Pereximio atq[ue] Clarißimo, Dn. Johanni Zabanio Primas inter XVI. Laureae Competitores tenenti, Die XI. Calend. Septembr. ...Rommeius, 1688 - 4 Seiten
http://books.google.de/books?id=uqvKPgAACAAJ&dq=inauthor:%22Johannes+Zabanius%22&hl=de&sa=X&ei=ZapxUfrAG8vDtAb894HgDQ&ved=0CDcQ6AEwAA

Die, denen schmerzlich leidtragenden Wittwen Cypressen... … Hermannstadt, 1693. (Frank Bálint és Rosenau Anna Mária egybekelésére írt versek.) (e vorba de elegia (versuri) dedicata lui Valentinus Frank von Frankenstein si sotia, Anna Maria *Rosenau(er)


si acum incerc sa repet chestiunea, in ordine strict? cronologica, altfel nu se inteleg unele lucruri, pentru ca lucrarile publicate fac parte uneori dintr-un sistem de cercetare in cadrul Universitatii si isi au cuantumul lor in legatura cu TEZA si examinarea. Cand e vorba de lucrari in acelasi an este mai dificil, dar incerc sa procedez dupa logica interna a lucrurilor sugerata de titlu. LAURII vin DUPA Examinare si TEZA..


Si vin cu o CORRIGENDA importanta.
Toata cretina de BIBLIOGRAFIE, chiar si OPAC intern de Biblioteca da IDIOT 2x AUTORI, deci o LUCRARE in COLABORARE, unde Principalul/PRIMUL e totdeauna ALTUL decat Johannes Zabanius. Pe deasupra, NU dau titlurile complete, nu cumva sa intelegi ce si cum.
Numai cand VEZI pagina de titlu iti dai seama. AUTORUL este cel EXAMINAT, Disputantul, sustinatorul TEZEI, deci aici numai Johannes Zabanius (innobilat cu numele Sachs von Harteneck mai tarziu).
Primul este EXAMINATORUL PRINCIPAL, Presedintele Comisiei de Examinare. deci FISELE DESCRIPTIVE de BIBLIOTECA sunt TOATE INCORECT scrise.
AUTORUL e peste tot JOHANNES ZABANIUS - SINGUR.
DIXIT



1687. Johann Adam Osiander, Johannes Zabanius: Exercitatio decima quinta in articulum XV. Augustanae Confessionis de ritibus ecclesiasticis.(Band 15 von Exercitatio ... in articulum ... Augustanae Confessionis, Johann Adam Osiander).Reis, 1687.16 Seiten
http://books.google.de/books?id=D4brcQAACAAJ&dq=inauthor:%22Johannes+Zabanius%22&hl=de&sa=X&ei=E61xUcDLIoObtQaVzoH4Cg&ved=0CDwQ6AEwAQ

2xKLICK


1688. Johannes Zabanius: Dissertatio Academica DE IDEIS, quam sacro sanctae mono-triadis gratia annuente Svb Praesidio Dni. Joh.Wolfgang Jaegeri Facultatis Philosophicae p.n. DECANI.Typis TVBINGAE. Viduae Johann-Henrici Reisi. 1688.16 pag
http://books.google.de/books/about/Dissertatio_academica_de_ideis_quam_sacr.html?id=g8XqPgAACAAJ&redir_esc=y

N-am gasit-o complet decat pdf pe server-ul Bibliothecii Széchényi din Budapesta -Országos Széchényi Könyvtár . (unde vedeti semnul Acrobat o puteti descarca).
http://oszkdk.oszk.hu/DRJ/4549/rovidcimkes

DAR o dau si direct aici, PDF..e micuta, cam 2 MB:

Széchényi Bibliothek Budapest. Országos Széchényi Könyvtár - Digitális KönyvtárRMK_I_1370a. Johannes Zabanius. Dissertatio Academica. DE IDEIS. Svb Praesidio Dni. Joh.Wolfgang Jaegeri Facultatis Philosophicae p.n. DECANI.Typis TVBINGAE. Viduae Johann-Henrici Reisl. 1688


si aici convertita TOATA in GRAFICA, sa vada tot omul:
2xKLICK





























1688. Decanus Et Collegium Facultatis Philosophicae Lect. Sal[...] Autor Johannes Zabanius[...]Universität. Tübingen. Philosophische Fakultät. Verlag Rommeius, 1688.2 Seiten
http://books.google.de/books?id=O91rygAACAAJ&dq=inauthor:%22Johannes+Zabanius%22&hl=de&sa=X&ei=iLBxUbOFOcaVtQb-lYE4&ved=0CEEQ6AEwAg

1688. Michael Guetsch, Johannes Zabanius:Philotimema Anagrammatico - Acrostichico - Eteostico - Votivum: dum Suprema Laurus Philosophica, In Per - Antiqua Eberhardina a Brabevta & Promotore ... Dn. Johanne Osiandro, Phil. & Graec. Lit. P.P. celeberrimo, Pereximio atq[ue] Clarißimo, Dn. Johanni Zabanio Primas inter XVI. Laureae Competitores tenenti, Die XI. Calend. Septembr. ...Rommeius, 1688 - 4 Seiten
http://books.google.de/books?id=uqvKPgAACAAJ&dq=inauthor:%22Johannes+Zabanius%22&hl=de&sa=X&ei=ZapxUfrAG8vDtAb894HgDQ&ved=0CDcQ6AEwAA


1693. Die, denen schmerzlich leidtragenden Wittwen Cypressen... … Hermannstadt, 1693. (Frank Bálint és Rosenau Anna Mária egybekelésére írt versek.) (e vorba de elegia (versuri) dedicata la CASATORIA lui Valentinus Frank von Frankenstein11.Nov.1693 cu , Anna Maria *Rosenauer(in) (recent vaduvita dupa Johann Wayda).


(aici a trebuit sa corectez script-ul, vizibil dupa dictat; inversate oe/eo u/ eu...am pastrat numai sz pentru s, ss si ß deoarece reda autentic automatismul maghiar de transcrie in arhiva lor, nu am reusit totul, intrucat nu am originalul si nu stiu ce abateri erau atunci, dar comparati cu sursa rgestata in LINK, banuiesc ca macar textul maghiar e corect :)
RMK II. · / · RÉGI MAGYAR KÖNYVTÁR.

1815 Szeben. 1695.
Zabanius (Johann). Die, Denen schmertzlich Leyd-Tragenden Wittwen Cypressen, entgegen gestellt auch Ewig Greun- und bluehende Rosen-Au, in welcher, unter eines Geharnischten Riesen Gestallt, der Hoch Edl, Gebohrne, Hoch-benahmt-Gelaerht-Vorsichtig- und Wohl-Weise Herr, Herr Walentin Franck von Francken-Stein, Ihro Roemisch. Kayserl. Mayt. des Siebenbuergisch-Koeniglichen Gubernii Geheimer Raht, der Saechszischen Nation Comes, und Hoch-verdienter Koenigs-Richter zu Herrmannstadt, Seine Auszerwehlte Rose: die Wohl Edl, hoch Ehr und Tugendreiche Frau: Anna-Maria Rosenauerin biszherig-Verwittibte Iohann, Waydin, Zum ehelich vergnuegenden Genus, Seinem Hoch Adeliche Rosen-Helm den 11. Novemb. Anno 1693. Auffgestecket, mit der Schaar, des Hoch Edlen Francken Hauses, Zu seines, neuelich, unter den Unueberweundlichen Adlers-Fluegeln, Leyd, itzo aber Hertzliche Freude tragenden Gemuehtes bezeugung, in nachgehendem Rosen gedichte beschrieben: von: Druckts Casparus Polumski in Herman. 1695. 12r. 24 lap.
Elsõ kiadása: Szeben. 1693. 4r. – Ezen második kiadásban Zabanius János üdvözlõ verse Tutius Márton és Franck Bálint ugyanezen alkalomra írt verseivel együtt van kiadva.
Brassai ev. gymn. – Teutsch D. Györgynél Szebenben.

http://www.arcanum.hu/oszk/lpext.dll/eRMK/a79/a8f/11a6?f=templates&fn=document-frame.htm&q=Zabanius&x=Advanced&2.0%23LPHit1






Nascut in Eperjes, Zips (saxonii din Zips, tzipsarii), Hungaria Superior/Ungaria de Sus, acum Presov Slovacia. Rel Luth. A.B.

Tatal, Jsaak Czabanius/Zabanius(Rel Luth. A.B.), absolvent Uni Wittenberg, Magister , Conrector Gymnasium Eperjes, ca protestant trebuie sa ia calea exilului.Dupa cativa ani chemat in Hermannstadt la Gymnasium (va fi si Prim-Preot (Luth. A.B.)al Orasului).Tatal Este un CARTURAR infernal de interesant. cam cateva zeci de publicatii (nenumerate TOATE, se tot descopera) si, dupa antici, primul, deci INAINTE de Leibnitz, scrie un tratat despre ATOMI. O sa ma enervez o data si o sa dau COMPLET? lista de titluri publicate de el...este imens de mult.
http://archive.org/stream/schriftstellerl00traugoog#page/n535/mode/2up

Johannes venit la varsta de 12 in Hermannstadt.
Studiaza la gimnaziile din Weißenburg/Karlsburg/Alba Julia (Gymnasium Rom.-Cath.?) si Hermannstadt (acum Sibiu) (Gymnasium Luth. A.B.)

Pleaca la Universitatea din Tübingen (o sa scriu mai precis)

Matricula Uni Tübingen ONLINE, numai Tom I pana la 1600..
Trebuie ca ar fi de cautat in Tom III.

Si l-am gasit la Tom III ONLINE, dar numai ca extras, nu toata Matricula, nu toata descrierea, si nici anul exact.
Singurul lucru pe care pot sa-l fac e sa dau un Screen-Shot de pe pagina.

DAR cu toate ca vine aici din Transilvania, deci cu Gimnaziul in Transilvania absolvit, mai precis Hermannstadt, in Matricula Univ. Tübingen Tom III. apare drept venind din localitatea de nastere: Eperjes, Zips (saxonii din Zips, tzipsarii), atunci Hungaria Superior/Ungaria de Sus, acum Slovacia.

Dau Screen-Shot (pe dreapta am taiat pagina, era gol tot si lua loc mult degeaba):

- pag. 409 19. Johann Zabanius Epperiessino -Hungarus s. th. s.

Die Matrikeln der Universität Tübingen - Universität Tübingen, Württembergische Kommission für Landesgeschichte - Google Books 2013-04-19 20-50-36.png.pag. 409


ma ajut si cu asta:
http://mek.oszk.hu/03600/03630/html/z/z30856.htm

Zabanius János (Sachs de Harteneck), lovag,

az erdélyi szászok grófja, szebeni királybiró, előbbinek fia, született 1664. Eperjesen; atyja ev. vallása miatt Eperjesről elűzetvén Nagy-Szebenbe költözött át; a fia ott végezte az iskolát és azután Tübingenbe ment, hol magister philosophiae lett és egy ideig előadásokat tartott. 1689-ben visszatérve, 1690. notarius provincialis és városi írnok lett. Az 1691. ápr. 21. országgyűlés a Leopoldinum keresztülvitelének sürgetésére küldöttséget menesztett Bécsbe. A szászok képviselője Z. volt, ki majd egy évig tartózkodott Bécsben, hogy a vezető köröket az erdélyi bonyolódott viszonyokról felvilágosítsa és a szászok érdekében jó indulatra bírja. A császár arany lánczot ajándékozott neki; Nagy Szeben a Szebenszék bírájává, azután provincialis polgármesterévé választotta; 1698. Lipót val. b. kormánytanácsosságot és nemességet adományozott neki Sachs de Harteneck praedikátummal. 1700. a szászok grófja lett. 1702. ellenfelei felségsértéssel vádolták; a nagy-szebeni tanács halálra ítélte és 1703. decz. 5. Nagy-Szebenben lefejezték.

Munkái:

1. Dissertatio Academica De Ideis... Tübingae, 1688.

2. Die, denen schmerzlich leidtragenden Wittwen Cypressen . . . Hermanstadt, 1693. (Frank Bálint és Rosenau Anna Mária egybekelésére írt versek.)

Többi munkái, kéziratai, naplója felsorolvák Trausch munkájában.


Kovachich, Scriptores Minores I. Appendix 191. lap.

Siebenbürgische Quartalschrift. II. 1791. 334.

Fabó, Monumenta. Schmal I. 111. l.

Trausch, Schriftsteller-Lexikon III. 518-523. l. IV. 521. l.

Szabó-Hellebrant, Régi M. Könyvtár III. 2. rész. 339. l.

Budapesti Hirlap 1895. 73. sz. (Werner Gyula.)
___________________________________________-

Insa mult mai de substanta este Trausch: Schriftsteller-Lexikon( acum l-am introdus extra aici in FORUM:[/b] ( http://www.sibiul.ro/forum/viewtopic.php?f=2&t=16653 ). Bd. III.Ss. 513-528

(dupa Seivert)

Zabanius Sachs
des Heiligen Römischen Reichs Ritter von Harteneck Johann

http://archive.org/stream/schriftstellerl00traugoog#page/n525/mode/2up




Nu uitati sa dati un ochi pe aici:

Sibiu Patrimoniul Istoric.Cladire de cladire cu ISTORIC
http://patrimoniu.sibiu.ro/ro



Georg Schoenpflug von Gambsenberg

Return to Sibiul Vechi

Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 1 guest

cron