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Ultimul din Breasla Aurarilor Cibinium/Hermannstadt/Sibiu

"Avem un oras frumos" zicea cineva odata. Hai sa le aratam tuturor ce se poate vedea la noi , pentru ca se poate...

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PostPosted: 30.11.2007 16:25
1.

vezi si topicul suplimentar deschis:

Aur, Argint Cositor din Cibinium ..prin lumea Larga:

viewtopic.php?t=2807

Este un topic generic...aici o sa discutam poate mai pe larg despre aur, argint, monetarie....Dar acum vreau sa dau un link despre ultimul mester traditional de prelucrare de aur si bijuterii traditionale sasesti, de fapt Hermannstadt... o continuare a celor 850 ani de traditie Cibinium, stramutata in Germania dar intretinuta...Este maestrul absolut de fapt al bijuteriei si podoabei traditionale in Germania...

O sa-l vedeti si in atelierul lui din Sibiu/Hermannstadt, locurile si curtea le recunoasteti, si in cel din Germania..
.
Si creatiile sale...

Este vorba de maestrul Martin Lorenz, plecat in Germania din Sibiu/Hermannstadt...
NB. Exponatele sunt autentice si corecte istoric...Sunt exemplare pentru prelucrarea aurului si argintului in Etnosul Sasesc din Transilvania....acum complet disparut...

http://www.siebenbuerger.de/bilder/martin_lorenz/


09.11.2013

Siebenbürgische Zeitung
24 Mai 2004

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/drucken/index.php?id=3176

Martin Lorenz: letzter Hüter der siebenbürgisch-sächsischen Goldschmiedekunst

Der siebenbürgische Trachtenschmuck ist in der internationalen Fachwelt eine anerkannte Größe. Martin Lorenz hat das Handwerk in den vierziger Jahren in Hermannstadt erlernt und aus Traditionsliebe auch in der neuen Heimat, namentlich in Augsburg, fortgeführt. Heute ist der 75-Jährige nach eigenem Bekunden der letzte Goldschmied, der siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck herstellt. Seine Pretiosen sind beim diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl erhältlich.

Mit seiner Frau und den beiden Kindern ließ sich Lorenz bewusst in Augsburg nieder, der berühmtesten Goldschmiedestadt des Reiches vom 16. bis 19. Jahrhundert, konkurrenzlos in der Qualität und Vielfalt ihrer Erzeugnisse. Auch hier wurde der Hermannstädter binnen kurzer Zeit ein angesehener Fachmann. Beim bekannten Juwelier Hörl war er von 1979 bis 1980 als Goldschmiedemeister tätig, geschätzt für "seine großen Kenntnisse für Gravuren und Fasserarbeiten", wie es im Arbeitszeugnis heißt. Von 1980 bis 2002 betrieb er ein eigenes Geschäft als Juwelier und Goldschmiedemeister in Augsburg-Lechhausen. In der neuen Heimat war vorwiegend moderner Schmuck gefragt, teilweise mit teuren Edelsteinen verziert, aber auch Wohnzimmer- und Küchenuhren rüstete der Meister mit Quarzwerken um. Seine Frau Rita stand ihm dabei stets zur Seite, gleichzeitig war auch seine Tochter Christa Lorenz in der Werkstatt und im Geschäft tätig. Eine besondere Würdigung erfuhr Lorenz beim 125-jährigen Jubiläum der Gold- und Silberschmiedeinnung Schwaben/Augsburg am 11. November 1993. Höhepunkt der Gala war eine perfekt inszenierte Schmuck-Show der aktiven Gold- und Silberschmiede. Unter den vorgestellten Pretiosen war der siebenbürgische Trachtenschmuck von Martin Lorenz eine besondere Attraktion. Von ihm angefertigte Heftel und Patzel wurden sogar in der Fachpublikation "GZ - Goldschmiede und Uhrmacher Zeitung. European Jeweler", abgebildet.

Dem siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck konnte sich Martin Lorenz mit Nachdruck seit Anfang der achtziger Jahre widmen. Bereits in Hermannstadt hatte er das Glück, dass viele siebenbürgische Schmuckgegenstände in Reparatur gegeben wurden und somit in seine Hände gelangten. Er fotografierte sie, fertigte als sehr guter Zeichner Skizzen davon an, die ihm sodann als Vorlage dienten. "Ich arbeite nur nach alten siebenbürgischen Modellen und Vorlagen, die sind alle originell und nicht neu erfunden", betont der Meister. "Man muss schon was verstehen von der Gravierkunst, um Trachtenschmuck herzustellen". Lorenz fertigt hauptsächlich Bockelanhänger, Broschenanhänger, Patzel, Heftel, Brillant- und Diamantrosenringe an.




Heftel aus vergoldetem Silber, eingefasst mit Granaten, Amethysten, Türkisen und Zuchtperlen. Arbeit von Martin Lorenz aus dem Jahr 1992.
Heftel aus vergoldetem Silber, eingefasst mit Granaten, Amethysten, Türkisen und Zuchtperlen. Arbeit von Martin Lorenz aus dem Jahr 1992.
Ein wertvolles Patzel schenkte Lorenz Mitte der neunziger Jahre dem Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim. Das Schmuckstück ist in der traditioneller Form einer Schleife gearbeitet, besteht aus Silber, ist vergoldet und mit fünf echten Rubinen im Cabochon-Schliff sowie sechs Süßwasserperlen verziert. Es hängt an einer silber-vergoldeten Erbsenkette. Die Patzeln wurden früher vorwiegend als Broschen getragen. Bereits im 17. Jahrhundert trugen die Patrizierinnen anstelle des großen, schweren Brustheftels ein kleines, zierliches "Patzel", aus Gold oder vergoldetem Silber, oft in Schleifenform, mit Farbsteinen, Barockperlen und Emaille verziert.

Mit Martin Lorenz wird möglicherweise auch ein Teil der siebenbürgisch-sächsischen Goldschmiedekunst verloren gehen. Wie könnte man das Kunsthandwerk auf die nächste Generation übertragen? "Da müsste ich jemanden anlernen und in die Geheimnisse des Kunsthandwerks einweisen", erklärt der 75-jährige Renter, der noch geistig rege ist und über eine ausgezeichnete Sehkraft verfügt. Seit zwei Jahrzehnten ist er zu Pfingsten jeweils mit einer Verkaufsausstellung in Dinkelsbühl präsent, und zwar im Katholischen Pfarrheim neben dem Münster St. Georg.

Sein Sohn Edgar, 1962 in Hermannstadt geboren, erregte 1998 großes Aufsehen durch die Entdeckung von 250 Dinosaurier-Eiern und einem Dinosaurier-Skelett in Aix en Provence. Er gehörte zum Forschungsteam, das die hervorragend erhaltenen Fossilien freilegte und konservierte. Edgar hatte nach dem Abitur am Holbein-Gymnasium in Augsburg eine fachliche Ausbildung beim renommierten Goldschmiedemeister Schmedding in Augsburg genossen, wechselte dann als Goldschmied und Designer nach Pforzheim und wirkt heute als diplomierter Paläontologe in Frankreich.
Siegbert Bruss

Fotoalbum: Wirken und Schmuck des Goldschmiedemeisters Martin Lorenz
http://www.siebenbuerger.de/bilder/martin_lorenz/




Siebenbürgische Zeitung
28 Juli 2007

Goldschmied Martin Lorenz: Letzter Hüter des siebenbürgischen Handwerks
http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/drucken/index.php?id=6854

Goldschmied Martin Lorenz: Letzter Hüter des siebenbürgischen Handwerks

Siebenbürgisch-sächsisches Patrizier Geschmeide schmückte die Damen der „Historischen Modenschau“ in Friedberg bei Augsburg. Den prunkvollen Schmuck stellten Goldschmied Martin Lorenz und seine Kollegin Uta Werner-Dick, Vizepräsidentin des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, zur Verfügung. Gold, Perlen und Rubine funkelten an Hälsen und Ohren der Damen, passend zu ihrer höfischen Garderobe aus der Barockzeit.

Die „Historische Modenschau“ fand kürzlich als einmalige Veranstaltung in Friedberg statt. Die weiblichen und männlichen Friedberger „Models“ präsentierten Friedberger Gewänder sowie edle Kleidung vom Hofe, die nach historischen Vorbildern angefertigt worden waren. Der passende Schmuck dazu entstand durch siebenbürgische Goldeschmiedekunst – Martin Lorenz hat mit dem von ihm gefertigten Trachtenschmuck große Bewunderung erhalten.

Die Modenschau war nur eine von vielen Veranstaltungen, auf denen der kunstvolle Schmuck des siebenbürgischen Goldschmiedes die Aufmerksamkeit auf sich zog. Seit zwei Jahrzehnten ist Lorenz beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl mit einer Verkaufsausstellung präsent. Von ihm angefertigte Heftel und Patzel waren sogar in der Fachpublikation „GZ – Goldschmiede und Uhrmacher Zeitung. European Juweler“ abgebildet. 2006 präsentierte der Meister eine Ausstellung im Schmuckgeschäft seiner Kollegin Uta Werner-Dick im Augsburger Stadtzentrum. „So eine Art von Schmuck hatten die meisten Leute noch nie gesehen“, erklärt Lorenz, „Der Andrang und die Bewunderung waren groß.“ Anfang Juli 2007 zeigte Lorenz den siebenbürgischen Trachtenschmuck auf dem Friedberger Altstadtfest. Auch hier drängten sich die Leute um seinen Stand und bewunderten die außergewöhnlichen Pretiosen – eine einzigartige Kunstfertigkeit, die möglicherweise für immer verloren gehen könnte. Martin Lorenz ist nach eigenem Bekunden der letzte Goldschmied, der siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck herstellt, der letzte Hüter dieser Goldschmiedekunst.


...
Der siebenbürgisch-sächsische Goldschmied Martin Lorenz. Foto: Petra Reiner

Sein Handwerk hat er in den 40er Jahren in Hermannstadt erlernt und Ende der 70er Jahre mit nach Deutschland gebracht. 1979 ließ er sich mit seiner Familie in Augsburg nieder, der berühmtesten Goldschmiedestadt des Reiches vom 16. bis 19. Jahrhundert. Der Hermannstädter wurde auch hier ein angesehener Fachmann. Von 1980 bis 2002 betrieb er ein eigenes Juweliergeschäft. Auch wenn in der neuen Heimat vorwiegend moderner, mit Edelsteinen verzierter Schmuck gefragt war, hat sich der Hermannstädter leidenschaftlich dem siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck gewidmet. Bereits in seiner Heimatstadt hatte er damit begonnen, siebenbürgische Schmuckgegenstände, die zu ihm in Reparatur gegeben worden waren, zu fotografieren und Skizzen davon anzufertigen, die ihm dann als Vorlage dienen sollten. „Ich arbeite nur nach alten siebenbürgischen Modellen und Vorlagen, die sind alle originell und nicht neu erfunden“, betont der Meister. Hauptsächlich fertigt er Bockelanhänger, Broschenanhänger, Patzel, Heftel, Brillant- und Diamantrosenringe an. Der einzigartige Schmuck soll dieses Jahr auch in einer Ausstellung auf dem Friedberger Schloss gezeigt werden. „Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange“, so Lorenz.
Sorana Scholtes





23.07.2008 adaugat urmatoarea:

NOTA

inainte de a citi ce-i scris cu albastru jos vezi: Posting 4. din LINK-ul de mai jos:

http://www.sibiul.ro/forum/viewtopic.php?t=2739


nota despre ..Sediile Breslelor si Sediul Breslei Aurarilor.

Orasul de Sus era partea high-life...Orasul de Jos avea ateliere si locuinte nu neaparat saracacioase..dar...va inchipuiti..mirosul de la tabacarii, zgomotul de la fierarii...
Sediile Breslelor erau in Orasul de Sus...O parte din ele erau in Piata Mica in genere... fie unde este acum Biserica Catolica, fie pe sirul de Case-cu-Arcade si pravalii, bólde, care lega Piata Huet de Piata Mica peste Podul Minciunilor(peste care erau Case-cu-Arcade sau bólde).....
Aici avem si Breasla Aurarilor.. deci in apropiere sau pe Podul Minciunilor...bibliografia nu este chiar clara...
Cand un Mester era Patron-de-Breasla isi afisa Stema Breslei in casa..dar cu INITIALELE PERSONALE...Deci sa nu confundam locuinta unui MESTER-Patron-de-Breasla cu SEDIUL BRESLEI...
Turnul Breslei Aurarilor era pe Soldisch...
In nici-un caz nu se potriveste denumirea de Piata Aurarilor sau Strada Argintarilor...n-au nici-o justificare istorica...Totul porneste de la o CONFUZIE a unei case...Piata Mica Nr. 25, 1745 locuinta Mesterului-Patron-de-Breasla Aurar C K, ...cu Sediul-Breslei...de aici Turnul de alaturi Scarilor Fingerling devine fals Turnul Aurarilor ...care se afla de fapt pe Soldisch...Breasla Argintarilor (Str.Argintarilor) nici nu exista..ramura era cuprinsa in Breasla Aurarilor ....
.


Georg Schoenpflug von Gambsenberg, Ulm/Söflingen, Deutschland
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Hermannstadt.Kleiner Ring Nr.25.Wappen der Goldmacher-Zunft. 1745..jpg
Hermannstadt/Sibiu:
Stema Breslei Aurarilor pe FALS NUMITA Casa Breslei Aurarilor, Piata Mica (Kleiner Ring) Nr. 25.anul pe stema: 1745 in mijloc din Pocal iesind, OBLIGATORIA Sigla-Mesterilor-Aurari-Hermannstadt , Initiale MESTER si Proprietar Casa C K
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img00000.Hermannstadt.Goldmacher-Zunfthaus.jpg
Hermannstadt/Sibiu:
CasaFALS NUMITA a Breslei Aurarilor, Piata Mica (Kleiner Ring) Nr.25 unde se afla Stema de mai sus...anul pe stema: 1745, initiale Mester-Patron-de-Breasla si proprietar de casa CK
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PostPosted: 27.01.2008 19:59
2.

...Orfevrarie Liturgica Sibiana se intituleaza o lucrare scoasa liber in NET de Muzeul Brukenthal...
Aur, argint si pietre pretioase...lucraturi in Cristal-de-Stanca...si...si...
Imaginile...deschideti pagina PDF.
Nu e mare...dar ce imagini....si cate...
Nu gasiti un bijutier sa mai stie sa faca asa ceva...poate numai Lorenz cel de la inceputul topic-ului...

http://www.brukenthalmuseum.ro/publicatii/orfevrarie.PDF[b]

Georg Schoenpflug von Gambsenberg, Ulm/Söflingen, Deutschland
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3.

Sebastian Hann .Pokal .1697. Magyar Nemzeti Muzeum Budapest
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4.

Ceva mai inainte de Sebastian Hann...
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5.

Aceasta si marcata.. Meister: VG cca 1625 Hermannstadt..
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6.

Azi am adus completari importante si clarificari la posting 1. in ce priveste Sediul si Turnul-Breslei-Aurarilor si falsificarile derutante toponimice cu Piata Aurarilor, Turnul Aurarilor, Casa Aurarilor, Strada Argintarilor......E scris cu albastru mare..la nota...Rog sa se tina seama de aceasta si sa se corecteze peste tot la Istoria Orasului si Caselor...altfel continua confuzia si istoria falsa...

Piata Fingerling e corect...sau Piata Micuta, Strada Fingerling...si nu Piata Aurarilor sau Strada Argintarilor..(tocmai in Orasul de Jos, la Fantana-Vitelor, in Piata Fingerling!)...s-a numit Fingerling si sub Romani intre cele doua razboaie...avem un topic intreg despre..pe aici pe undeva....

Georg Schoenpflug von Gambsenberg, Ulm/Söflingen, Deutschland

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PostPosted: 23.02.2009 19:05
7.


Consider necesar sa dau direct imaginile din lucrarile lui Martin Lorenz, mesterul din Hermannstadt/Sibiu, ajuns la Augsburg, singurul care mai stie sa lucreze potrivit traditiei sdin Transilvania..
Este necesar, deoarece aceste lucrari, as cum sunt, (vorbesc in GENERE lucrarile de orfevrarie traditionala saseasca din Transilvania).. prin analogie si comparatie la sange ne dau se pare cheia la usa batuta de istorici si arheologi..orfevraria din Mormantul de la Curtea de Arges, mai ales ca inelele sunt scrise si in germana, iar paftaua celebra cu blazonul de familie al Regelui Ungariei Ludovicus Magnus, blazon preluat de el de la sotia lui Elisabeth Kotromanics -(am explicat el l-a preluat de la ea, fiindca nu avea mostenitori baieti, ci numai fete..si asta era regula), aceasta pafta are clar SEMNUL de BREASLA, respective semnul Provinciae Cibiniensi, cele trei frunze de nufar stilizate in Y ,exact asa cum apar pe sigiliul din 1372 al respectivei Provincii.
Deci trebuie sa comparam..si OBIECTELE oferite de Lorenz sunt perfect acceptabile intrucat programatic si consecvent sunt sasesc TRADITIONALE..o traditie de cateva sute de ani, in care recunoastem pana si elemente de prelucrare a aurului preluate din vechime ale caror urme duc pana la GOTI de exemplu.....


09.11.2013

Siebenbürgische Zeitung
24 Mai 2004

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/drucken/index.php?id=3176

Martin Lorenz: letzter Hüter der siebenbürgisch-sächsischen Goldschmiedekunst

Der siebenbürgische Trachtenschmuck ist in der internationalen Fachwelt eine anerkannte Größe. Martin Lorenz hat das Handwerk in den vierziger Jahren in Hermannstadt erlernt und aus Traditionsliebe auch in der neuen Heimat, namentlich in Augsburg, fortgeführt. Heute ist der 75-Jährige nach eigenem Bekunden der letzte Goldschmied, der siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck herstellt. Seine Pretiosen sind beim diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl erhältlich.

Mit seiner Frau und den beiden Kindern ließ sich Lorenz bewusst in Augsburg nieder, der berühmtesten Goldschmiedestadt des Reiches vom 16. bis 19. Jahrhundert, konkurrenzlos in der Qualität und Vielfalt ihrer Erzeugnisse. Auch hier wurde der Hermannstädter binnen kurzer Zeit ein angesehener Fachmann. Beim bekannten Juwelier Hörl war er von 1979 bis 1980 als Goldschmiedemeister tätig, geschätzt für "seine großen Kenntnisse für Gravuren und Fasserarbeiten", wie es im Arbeitszeugnis heißt. Von 1980 bis 2002 betrieb er ein eigenes Geschäft als Juwelier und Goldschmiedemeister in Augsburg-Lechhausen. In der neuen Heimat war vorwiegend moderner Schmuck gefragt, teilweise mit teuren Edelsteinen verziert, aber auch Wohnzimmer- und Küchenuhren rüstete der Meister mit Quarzwerken um. Seine Frau Rita stand ihm dabei stets zur Seite, gleichzeitig war auch seine Tochter Christa Lorenz in der Werkstatt und im Geschäft tätig. Eine besondere Würdigung erfuhr Lorenz beim 125-jährigen Jubiläum der Gold- und Silberschmiedeinnung Schwaben/Augsburg am 11. November 1993. Höhepunkt der Gala war eine perfekt inszenierte Schmuck-Show der aktiven Gold- und Silberschmiede. Unter den vorgestellten Pretiosen war der siebenbürgische Trachtenschmuck von Martin Lorenz eine besondere Attraktion. Von ihm angefertigte Heftel und Patzel wurden sogar in der Fachpublikation "GZ - Goldschmiede und Uhrmacher Zeitung. European Jeweler", abgebildet.

Dem siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck konnte sich Martin Lorenz mit Nachdruck seit Anfang der achtziger Jahre widmen. Bereits in Hermannstadt hatte er das Glück, dass viele siebenbürgische Schmuckgegenstände in Reparatur gegeben wurden und somit in seine Hände gelangten. Er fotografierte sie, fertigte als sehr guter Zeichner Skizzen davon an, die ihm sodann als Vorlage dienten. "Ich arbeite nur nach alten siebenbürgischen Modellen und Vorlagen, die sind alle originell und nicht neu erfunden", betont der Meister. "Man muss schon was verstehen von der Gravierkunst, um Trachtenschmuck herzustellen". Lorenz fertigt hauptsächlich Bockelanhänger, Broschenanhänger, Patzel, Heftel, Brillant- und Diamantrosenringe an.




Heftel aus vergoldetem Silber, eingefasst mit Granaten, Amethysten, Türkisen und Zuchtperlen. Arbeit von Martin Lorenz aus dem Jahr 1992.
Heftel aus vergoldetem Silber, eingefasst mit Granaten, Amethysten, Türkisen und Zuchtperlen. Arbeit von Martin Lorenz aus dem Jahr 1992.
Ein wertvolles Patzel schenkte Lorenz Mitte der neunziger Jahre dem Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim. Das Schmuckstück ist in der traditioneller Form einer Schleife gearbeitet, besteht aus Silber, ist vergoldet und mit fünf echten Rubinen im Cabochon-Schliff sowie sechs Süßwasserperlen verziert. Es hängt an einer silber-vergoldeten Erbsenkette. Die Patzeln wurden früher vorwiegend als Broschen getragen. Bereits im 17. Jahrhundert trugen die Patrizierinnen anstelle des großen, schweren Brustheftels ein kleines, zierliches "Patzel", aus Gold oder vergoldetem Silber, oft in Schleifenform, mit Farbsteinen, Barockperlen und Emaille verziert.

Mit Martin Lorenz wird möglicherweise auch ein Teil der siebenbürgisch-sächsischen Goldschmiedekunst verloren gehen. Wie könnte man das Kunsthandwerk auf die nächste Generation übertragen? "Da müsste ich jemanden anlernen und in die Geheimnisse des Kunsthandwerks einweisen", erklärt der 75-jährige Renter, der noch geistig rege ist und über eine ausgezeichnete Sehkraft verfügt. Seit zwei Jahrzehnten ist er zu Pfingsten jeweils mit einer Verkaufsausstellung in Dinkelsbühl präsent, und zwar im Katholischen Pfarrheim neben dem Münster St. Georg.

Sein Sohn Edgar, 1962 in Hermannstadt geboren, erregte 1998 großes Aufsehen durch die Entdeckung von 250 Dinosaurier-Eiern und einem Dinosaurier-Skelett in Aix en Provence. Er gehörte zum Forschungsteam, das die hervorragend erhaltenen Fossilien freilegte und konservierte. Edgar hatte nach dem Abitur am Holbein-Gymnasium in Augsburg eine fachliche Ausbildung beim renommierten Goldschmiedemeister Schmedding in Augsburg genossen, wechselte dann als Goldschmied und Designer nach Pforzheim und wirkt heute als diplomierter Paläontologe in Frankreich.
Siegbert Bruss

Fotoalbum: Wirken und Schmuck des Goldschmiedemeisters Martin Lorenz
http://www.siebenbuerger.de/bilder/martin_lorenz/






Siebenbürgische Zeitung
28 Juli 2007

Goldschmied Martin Lorenz: Letzter Hüter des siebenbürgischen Handwerks
http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/drucken/index.php?id=6854

Goldschmied Martin Lorenz: Letzter Hüter des siebenbürgischen Handwerks

Siebenbürgisch-sächsisches Patrizier Geschmeide schmückte die Damen der „Historischen Modenschau“ in Friedberg bei Augsburg. Den prunkvollen Schmuck stellten Goldschmied Martin Lorenz und seine Kollegin Uta Werner-Dick, Vizepräsidentin des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, zur Verfügung. Gold, Perlen und Rubine funkelten an Hälsen und Ohren der Damen, passend zu ihrer höfischen Garderobe aus der Barockzeit.

Die „Historische Modenschau“ fand kürzlich als einmalige Veranstaltung in Friedberg statt. Die weiblichen und männlichen Friedberger „Models“ präsentierten Friedberger Gewänder sowie edle Kleidung vom Hofe, die nach historischen Vorbildern angefertigt worden waren. Der passende Schmuck dazu entstand durch siebenbürgische Goldeschmiedekunst – Martin Lorenz hat mit dem von ihm gefertigten Trachtenschmuck große Bewunderung erhalten.

Die Modenschau war nur eine von vielen Veranstaltungen, auf denen der kunstvolle Schmuck des siebenbürgischen Goldschmiedes die Aufmerksamkeit auf sich zog. Seit zwei Jahrzehnten ist Lorenz beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl mit einer Verkaufsausstellung präsent. Von ihm angefertigte Heftel und Patzel waren sogar in der Fachpublikation „GZ – Goldschmiede und Uhrmacher Zeitung. European Juweler“ abgebildet. 2006 präsentierte der Meister eine Ausstellung im Schmuckgeschäft seiner Kollegin Uta Werner-Dick im Augsburger Stadtzentrum. „So eine Art von Schmuck hatten die meisten Leute noch nie gesehen“, erklärt Lorenz, „Der Andrang und die Bewunderung waren groß.“ Anfang Juli 2007 zeigte Lorenz den siebenbürgischen Trachtenschmuck auf dem Friedberger Altstadtfest. Auch hier drängten sich die Leute um seinen Stand und bewunderten die außergewöhnlichen Pretiosen – eine einzigartige Kunstfertigkeit, die möglicherweise für immer verloren gehen könnte. Martin Lorenz ist nach eigenem Bekunden der letzte Goldschmied, der siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck herstellt, der letzte Hüter dieser Goldschmiedekunst.


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Der siebenbürgisch-sächsische Goldschmied Martin Lorenz. Foto: Petra Reiner

Sein Handwerk hat er in den 40er Jahren in Hermannstadt erlernt und Ende der 70er Jahre mit nach Deutschland gebracht. 1979 ließ er sich mit seiner Familie in Augsburg nieder, der berühmtesten Goldschmiedestadt des Reiches vom 16. bis 19. Jahrhundert. Der Hermannstädter wurde auch hier ein angesehener Fachmann. Von 1980 bis 2002 betrieb er ein eigenes Juweliergeschäft. Auch wenn in der neuen Heimat vorwiegend moderner, mit Edelsteinen verzierter Schmuck gefragt war, hat sich der Hermannstädter leidenschaftlich dem siebenbürgisch-sächsischen Trachtenschmuck gewidmet. Bereits in seiner Heimatstadt hatte er damit begonnen, siebenbürgische Schmuckgegenstände, die zu ihm in Reparatur gegeben worden waren, zu fotografieren und Skizzen davon anzufertigen, die ihm dann als Vorlage dienen sollten. „Ich arbeite nur nach alten siebenbürgischen Modellen und Vorlagen, die sind alle originell und nicht neu erfunden“, betont der Meister. Hauptsächlich fertigt er Bockelanhänger, Broschenanhänger, Patzel, Heftel, Brillant- und Diamantrosenringe an. Der einzigartige Schmuck soll dieses Jahr auch in einer Ausstellung auf dem Friedberger Schloss gezeigt werden. „Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange“, so Lorenz.
Sorana Scholtes




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Georg Schoenpflug von Gambsenberg
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